Anschluss an zentrale Kläranlage in Waldfisch realisiert

Mit dem Anschluss von Waldfisch an die zentrale Kläranlage in Barchfeld konnten die umfassenden Maßnahmen der Dorferneuerung in diesen Ortsteil unserer Gemeinde erfolgreich abgeschlossen werden.

Aus Anlass des offiziellen Bandschnitts hatte der Wasser- und Abwasserverband Bad Salzungen (WVS) die Anwohner zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Und viele folgten dieser Einladung und warfen einen Blick in das neue Abwasserpumpwerk und in den Stauraumkanal. Mitarbeiter des WVS informierten über die komplexe Technik der Anlagen.

Mit der neuen Abwasseranlage in Waldfisch und den Investitionen, die im Forstgarten dieses Jahr noch umgesetzt werden, sind nahezu 100 Prozent der Ortslage an eine zentrale Kläranlage angeschlossen. „Das ist für den ländlichen Raum eine sehr, sehr gute Quote und für Waldfisch eine zukunftsfähige Anlage. Darum können wir jetzt sagen, dass hier alle wichtigen Investitionen gemacht wurden“, so der Bürgermeister.

Begonnen hat alles mit dem Schritt, der Witzelroda noch bevorsteht. Denn die Inbetriebnahme der Ortsumgehung Ende 2011 ebnete gemeinsam mit der Dorferneuerung den Weg, um Investitionen in die Ortslage überhaupt erst zu ermöglichen. Insgesamt sind von der Gemeindeseite rund zwei Millionen Euro im Ort investiert worden, noch ein paar Euro mehr durch den WVS. So wurden nahezu alle Straßen grundhaft ausgebaut, Versorgungsleitungen erneuert oder neu eingezogen, der Breitbandausbau vollzogen. Zudem wurde die Dorfscheune saniert und der Platz an der Fischa neu gestaltet. Die Gebäudehülle der ehemaligen Gaststätte wurde aufwendig und denkmalgerecht saniert. Alles Maßnahnahmen, die mit Mitteln der Dorferneuerung und damit mit EU-Mitteln gefördert worden sind.

Auch wenn man in einem Dorf nie fertig ist mit Investitionen und Veränderungen im öffentlichen Bereich, so wurden in Waldfisch entscheidende, zukunftsfähige Investitionen getätigt. Dabei helfen auch die Bürgerinnen und Bürger, die Verständnis zeigen für Lärm und Staub während der Baumaßnahmen, zu finanziellen Mitbeteiligungen herangezogen werden, ehrenamtlich mit anpacken, sich mit dem Ort identifizieren und sich auch um öffentliche Flächen liebevoll kümmern ohne stets nach der öffentlichen Hand zu rufen.