Moorgrund hat gewählt

Unser neuer Gemeinderat wurde parallel zur am 26. Mai stattfindenden Europawahl und zur Kreistagswahl gewählt. Positiv hervorzuheben ist hierbei die hohe Wahlbeteiligung. Von 2.881 Wahlberechtigten nutzten 1.933 ihr Recht, den Vertreter ihres Vertrauens zu wählen. Das waren 67,1 Prozent und damit rund 13 Prozent mehr als vor fünf Jahren, als lediglich 53,8 Prozent zur Wahl gingen.

In den 16-köpfigen Gemeinderat werden vom Wahlvorschlag der CDU elf gewählte Kandidaten entsendet. Die Bürgerinteressenvertretung Moorgrund (BI) erreichte fünf Sitze im Gremium. Nachdem sich die langjährigen Mitglieder Fred Börner aus Möhra, Reinhard Hoßfeld und Helmut Kallenbach (beide aus Gumpelstadt), aber auch Falk Hartung aus Waldfisch, Rita Ortmann aus Möhra, Christian Gesang aus Gumpelstadt und Peter Horstmann aus Gräfen-Nitzendorf nicht wieder zur Wahl stellten, ist nunmehr Lars Kallenbach aus Witzelroda das dienstälteste Gemeinderatsmitglied (seit 1995 ununterbrochen dabei).

Zudem sind knapp die Hälfte der Mitglieder (sieben von 16) erstmals im Gemeinderat vertreten: Elisa Wacke und Alexander Lesser aus Gumpelstadt, Florian Ortmann und Anke Börner aus Möhra, Sören Andres aus Kupfersuhl, Lars Hoßfeld aus Waldfisch sowie Tino Gerasch aus Gräfen-Nitzendorf. Jürgen Holland-Nell (Jahrgang 1958) ist nun der älteste Gemeinderat, Elisa Wacke (Jahrgang 1998) die Jüngste. Erfreulich ist auch, dass es wieder gelungen ist, dass aus jedem (!) Ortsteil der Gemeinde mindestens ein Vertreter den Sprung in das Gremium geschafft hat.

In dieser Konstellation wird der Gemeinderat bis Ende 2020 arbeiten. Nach erfolgter Fusion ziehen die fünf Mitglieder, entsprechend des Listenwahlergebnisses und der erhaltenen meisten Stimmen, in den Bad Salzunger Stadtrat ein, während die anderen zusammen mit den fünf Stadtratsmitgliedern als Ortsteilrat ihre wichtige kommunalpolitische Tätigkeit für den Moorgrund weiterführen werden.

Auch wenn nicht alle Kandidaten in den Gemeinderat einziehen können, gilt Dank all denen, die sich bereit erklärt haben, zu kandidieren. Die Bereitschaft, ehrenamtlich Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen zu wollen, verdient Anerkennung und Respekt. Ebenso gilt der Dank allen Wahlhelfern, die bis spät in die Abendstunden am Wahlsonntag Stimmen ausgezählt haben.