Veränderungen bei der Amtsblattzustellung

Für die Gemeinde ist der Gemeindebote unverzichtbar. Er dient als Amtsblatt für gesetzlich vorgeschriebene amtliche Bekanntmachungen, die erst durch diese Veröffentlichungen Rechtskraft erlangen. Die Alternative wären Bekanntmachungen in der Tageszeitung, die uns einerseits viel teurer kämen und andererseits viel weniger Einwohner erreichen würden, da ja immer weniger eine Tageszeitung abonnieren und lesen. Also kämen viele Informationen der Gemeinde gar nicht beim Adressaten an. Andererseits liefert der Gemeindebote Monat für Monat nützliche Informationen, die anderweitig nicht an den Mann/die Frau kämen. Das Amtsblatt kommt grundsätzlich in jeden Haushalt, es liegt außerdem in der Gemeindeverwaltung aus und kann im Internet auf der Homepage der Gemeinde Moorgrund heruntergeladen und somit eingesehen werden.

In der Vergangenheit hat es allerdings hinsichtlich der Zustellung immer wieder Beschwerden gegeben. Die über Firmen abgewickelte Zustellung klappte nicht immer so wie gewünscht, manche Haushalte erhielten den Gemeindeboten nicht oder verspätet. Die Einführung des Mindestlohns und die stetig abnehmende Zahl von Zustellfirmen verschärften diese unbefriedigende Situation noch einmal deutlich. Deshalb entschloss sich die Gemeindeverwaltung in Reaktion auf die Kritiken, die Zustellung des Gemeindeboten in eigene Hände zu nehmen. In den Ausgaben Oktober und November 2018 wurden hierfür Aufrufe veröffentlicht, sich als Zusteller zur Verfügung zu stellen. Erfreulicherweise verhallte dies nicht ungehört und es fanden sich ausreichend Bewerber. So wurden mittlerweile für jeden Ortsteil Zusteller gefunden, die dort auch wohnen, sich somit gut auskennen.

Ab Januar, also ab dieser Ausgabe, wird die Zustellung des Gemeindeboten nun so gehandhabt und die Verwaltung verspricht sich ab sofort dadurch mehr Verlässlichkeit und hundertprozentige Haushaltsabdeckung. Für die Bürger selbst ergeben sich keine Veränderungen. Die Verwaltung hofft, dass die neue Zustellungsform klappt. Falls es doch Hinweise, Beschwerden oder Kritiken gibt, so können und müssen diese ab sofort direkt an die Gemeindeverwaltung gerichtet werden. Dort liegt nach wie vor der Gemeindebote auch aus und ist weiterhin im Internet abrufbar.